[Rezension C] Elisa Sabatinelli – Sommer auf meiner Haut – Italienischer Sommer 1 – #Werbung

Der erste Teil des intalenischen Sommers stammt von Elisa Sabatinelli: Sommer auf meiner Haut aus dem Verlag Blanvalet gehörig zu Randomhouse

Hinweis:

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Da ich diese Rezension im Rahmen der Hello-Sunshine-Kampagne des Blanvalet-Verlags veröffentliche und diese im Zusammenhang mit einem Gewinnspiel für uns Blogger steht, handelt es sich hierbei um Werbung.

Ich möchte euch jedoch darauf hinweisen, dass meine Meinung zu diesem Rezensionsexemplar – genauso wie die Rezensionen aller anderen Rezensionsexemplare – durch das Gewinnspiel nicht beeinflusst wurde.
Klappentext:
Eine Geschichte, so schön wie die Sonne über Italien!
Mit nur wenig Geld und dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter in der Tasche, ist die 26-jährige Lavinia bereit für den Sommer ihres Lebens. Sie reist nach Italien, dorthin, wo ihre Mutter mit dem Mann glücklich war, der sie schließlich beide verlassen hat: Lavinias Vater, den sie nie kennengelernt hat. Jedes Erlebnis, jede Begegnung auf ihrer Reise hilft Lavinia dabei, sich selbst neu zu entdecken. Aber es ist Claudio, attraktiv, charmant und unwiderstehlich, der ihr Leben für immer verändern wird. Als er nach einer romantischen Nacht verschwindet, spürt Lavinia, dass sie ihn wiederfinden muss …

Erster Satz:

Es gab Phasen, in derer ich fest darauf gebaut habe, dass du wieder gesund wirst.

Cover & Titel:

Ich liebe dieses Cover! Denn es strahlt durch seine freundlichen und hellen Farben den Sommer aus. Dieser Eindruck wird durch die geschwungene Schrift noch verstärkt, die nichts als Leichtigkeit versprüht. Die kleine Hafenstadt mit dem Meer im Vordergrund passt hervorragend zu Italien und erinnert mich an unsere Gardasee-Besuche als Kinder.Für mich passt das Cover mit seinen Farben und der Titelwahl hervorragen zu einem Sommerroman.

Meine Erwartungen:

Meine Erwartungen waren zweierlei.
Durch das sehr unschuldig wirkende Cover habe ich einen romantischen Liebesroman erwartet, bei dem Lavinia Claudio kennenlernt und sich nach einer romantischen und harmlos beschriebenen Nacht in ihn verliebt.
Da der Klappentext aber auch von dem Tagebuch ihrer Mutter berichtet und der Reise, die Lavinia auf Grundlage dessen vornimmt, hoffte ich auch auf eine Reise mit vielen Erlebnissen, bei der Lavinia die Spuren ihrer Mutter verfolgt und ein Geheimnis aufdeckt, vielleicht sogar ihren Vater trifft.

Meine Meinung zum Buch:

Mich hat das Buch komplett überrascht.
Zu Beginn war ich sehr verwirrt, weil ich eine Zeit brauchte um Lavinia einschätzen zu können. Sie war so normal und gleichzeitig für mich ein großes Rätsel, da sie sich zeitweise ziemlich eigenartig benahm.
Damit ihr nachvollziehen könnt was ich meine, habe ich euch mal ein Zitat herausgesucht.

„Der Flieger geht erst am Nachmittag, ich habe noch den ganzen Vormittag für mich und spontan beschließe ich, auf den Montjuïc schwimmen zu gehen. […] Die Umkleiden sind riesig und ich wähle den Spind gleich neben den Duschen. […] Neben mir steht eine dauergewellte Dame, die mich misstrauisch mustert, während sie ihren BH zumacht. Ohne sie zu beachten, gehe ich in meinem lila Badeanzug durch die Umkleide bis zur Dusche. Als mein Blick auf mein Spiegelbild fällt, schiebt sich wie durch Zauberei der Körper meiner Mutter über den meinen. Die Dampfschwaden aus den Duschen helfen auch nicht weiter. […] Instinktiv schlinge ich die Arme um mich und streichle mich, die Ellenbogen, die Handgelenke, die Muttermale, den Flaum meiner Haut. […] Ich schnuppere wie ein Tier an mir, streiche mir mit den Händen über den Hals, … . 

Wisst ihr was ich meine? Wer macht denn bitte so etwas in einer öffentlichen Dusche eines Schwimmbades? Vor allem, weil ich damit aufgrund des unschuldig wirkenden Covers überhaupt nicht mitgerechnet habe.

Mich erstaunte es aber wie tief ich in der Geschichte drin war. Gerade bei dieser Szene fühlte ich mich, als würde ich mitten in der Dusche stehen und Lavinia bei etwas sehr privaten beobachten, was eigentlich gar nicht für meine Augen bestimmt war. Das dazu führte dazu, dass ich mich ertappt fühlte und rot wurde.

Dieses Gefühl hatte ich dann im Laufe des Romans noch ein paar Mal. Ich bin wirklich nicht leicht aus der Fassung zu bringen, aber dieses Buch hat es nicht nur einmal geschafft, dass ich mit offenem Mund dasaß und dachte: „Das ist jetzt nicht wahr, oder?“

Es waren aber nicht die Szenen an sich, sondern die Tatsache, wie diese Szenen entstanden sind, wie sie beschrieben waren und was in den Szenen geschah. Manchmal war der Gegensatz zwischen meinen Erwartungen und den Geschehnissen ziemlich weit voneinander entfernt. Mit einigen Wendungen hätte ich niemals gerechnet.

So blieb der Roman die ganze Zeit über sehr spannend. Denn ich wollte immer wissen, was Lavinia als nächstes erlebt, wo sie es als nächstes hin verschlägt und wen sie dort kennenlernt.
Ihre Reise weckte in mir den Wunsch selbst mal wieder ein Abenteuer zu erleben und lies mich an meine verrückte Jugend denken.

Das Buch selbst war in mehrere Kapitel eingeteilt, die alle eine Überschrift mit dem Schlüsselbegriff des Kapitels hatten. Die Kapitel hatten zu dem viele kurze Absätze. So konnte ich das Buch mal schnell beiseitelegen oder vor dem Schlafen gehen noch mal kurz ein Absatz lesen und noch einen und noch einen usw..
Insgesamt ließ sich das Buch wirklich sehr kurzweilig und flüssig lesen. Es war viel zu schnell vorbei und endete fast schon mit einem Cliffhanger. Mir jedenfalls blieben viele Fragen offen und ich bin auf den zweiten Teil sehr gespannt.

Zitat:

Ich bin gerade in Italien angekommen und schon habe ich das Gefühl, in eine andere Dimension, nämlich in die der Reise, gesaugt zu werden. Instinktiv werfe ich einen Blick auf das Album und sofort steigen die Fragen wieder in mir hoch. Was will ich mir selbst beweisen? Will ich wirklich drei Monate allein verbringen? Ich, die ich mir nie auch nur ein Wochenende für mich gegönnt habe? Es gibt keine Antwort darauf, nur den Zeitraum, der vor mir liegt. Ich koste den Klang der Namen aus: Juni, Juli, August.“ 

Fazit:

Eine italienische Abenteuerreise mit viel Feuer, Wein und heißen Nächten.

Bewertung:

    

 

Details zum Buch:

Autor: Elisa Sabatinelli
Aus dem Italienischen von Elvira Bittner
Originaltitel: Sulla mia pelle (Summer 1)
Originalverlag: Rizzoli Libri, Milano 2016
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen, Liebesroman 

Seiten: 352
Erschienen am: 21.05.2018
ISBN Taschenbuch: 978-3-7341-0578-4

ISBN Ebook: 978-3-641-21115-8
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Preis EBook: 8,99 €

Reihe Italienischer Sommer

 
  • Teil 1: Sommer auf meiner Haut – Veröffentlichung: 21.05.2018
  • Teil 2: Sommer in unseren Herzen – Veröffentlichung: 18.06.2018
Über die Autorin:
Elisa Sabatinelli, geboren 1985, ist halb Katalanin, halb Italienerin. Sie wurde in Fano geboren und wuchs in Barcelona auf. Elisa hat Drehbuch in Spanien studiert, in London bei einer Plattenfirma gearbeitet und ein Architekturbüro geleitet (ohne Architektin zu sein). Mit 28 Jahren wurde sie Mutter und hat das Festival »Cortili Letterari« ins Leben gerufen. Heute lebt sie in Mailand, wo sie im Verlagswesen arbeitet und schreibt.
Quelle Randomhouse

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Danksagung

Ich bedanke mich ganz herzlich bei blanvalet – Randomhouse und damit verbunden auch bei der Autorin Elisa Sabatinelli für das Leseexemplar und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Vielen Dank :-D!

[Rezension C] Achim Achilles – Sehnen lügen nicht: Neues vom Läufer der Herzen

Sehnen lügen nicht von Achim Achilles stellt sich als Pflichtlektüre für Läufer dar ust ist schon fast ein Kult welcher gerechtfertigt ist.

Klappentext:

Er kann es einfach nicht lassen. Zehn Jahre nach seinem sportlichen Debüt auf den hinteren Plätzen fragwürdiger Volksläufe juxt sich Achim Achilles unverdrossen durch die skurrile Welt von Millionen deutschen Freizeitsportlern. Er preist den Wert schlechter Vorsätze, entlarvt die gemeinsten Fitness-Lügen, lästert über Yoga, entdeckt seine Liebe zum Quadrathlon – und bleibt seinem Motto treu: Wenn nichts mehr geht, einfach locker weiterlaufen.

Erster Satz:

Ja, es gibt sehr viele Gründe, die gegen das Laufen sprechen. 

Cover & Titel:

Das Cover gibt den Charakter des Buchs hervorragend wieder. So lustig wie die Zeichnung ist, so lustig ist auch der Inhalt des Buches. Daher finde ich das Cover auch sehr gelungen.
Durch die neutrale Aufmachung spricht das Buch männliche und weibliche Leser an.

Meine Erwartungen:

Als Läufer kennt man die legendären Läuferkolumnen von Achim Achilles bei Spiegel online. Daher kannte ich auch den Schreibstil des Autors bereits und freute mich auf ein unterhaltsames Buch mitten aus dem Leben – natürlich mit viel Ironie.

Meine Meinung zum Buch:

Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt. Achim Achilles erzählt mit viel Selbstironie aus seinem Läuferleben und lässt auch das ein oder andere Klischee nicht aus. Es ist wirklich sehr amüsant geschrieben und daher recht kurzweilig zu lesen. Mit diesem Buch haben weibliche, wie auch männliche Leser ihren Spaß.
Ich habe mich selbst bei der ein oder anderen Geschichte wiedererkannt. Vor allem die Herausforderungen in einer Laufgruppe zu laufen oder das Vorhaben im Urlaub Sport zu machen. Es gibt sehr viele angesprochene Themen die jeder Läufer kennt.Durch die vielen Kapitel und Absätze habe ich jederzeit das Buch zur Seite legen können, aber auch noch mal schnell ein Absatz gelesen. Dadurch ist es auch perfekt, um es im Urlaub, in der Bahn oder vor dem Schlafengehen zu lesen.

Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Läufer sucht, kann ihm mit diesem Buch bestimmt eine große Freude machen. Und wer weiß, vielleicht fängt ja auch ein Nicht-Läufer nach diesem Buch das Laufen an

Zitat:

Ich habe mal wieder mein Leben geändert, wie alle vier Wochen. Seit zehn Jahren versuche ist, meine Lauf-Life-Balance zu optimieren. Läuft man besser in der Mittagspause, nach Feierabend oder das ganze Wochenende durch? Die immer gleiche schreckliche Antwort: Kontinuierliches Training funktioniert nur früh morgens, wenn es kühl ist, alle schlafen, Zeit ist und Ruhe. Tagesrandzeiten nutzen, sagt der Lebensoptimierer.“ 

Fazit:

Lustige Anekdoten mitten aus dem Leben von Achim Achilles – die sicher jeder kennt.

Bewertung:

Zwinkerlings_Bibliothek_4_Buch_Bewertung

Leseprobe: hier klicken

Details zum Buch:

  • Autor: Achim Achilles
  • Verlag: Heyne, Randomhouse
  • Genre: Ratgeber, Aus dem Leben
  • Seiten: 240
  • Erschienen am: 13.03.2017
  • ISBN Taschenbuch: 978-3-453-60423-0
  • ISBN Ebook: 978-3-641-20300-9
  • Preis Taschenbuch: 9,99 €
  • Preis EBook: 8,99 €
Über den Autor:
Achim Achilles lernte im Alter von drei Jahren das Laufen. Sportliche Erfolge: bei den Bundesjugendspielen zwei Sieger- und eine Ehrenurkunde (Messfehler), Gewinner des Gummistiefelzielwerfens 2004 in Caheragh/Irland, 25 Jahre Handball, vier Marathons, diverse Triathlons, selten Letzter. In manchem Winter Fitnessclub-Mitgliedschaft. Berge bestiegen, Seen durchschwommen, dauernder Bewegungsdrang. Bisweilen geregelte Arbeit als Journalist, aber lieber ungeregeltes Lauftraining. Schlüsselbeinbruch aufgrund mangelnden Mountainbike-Könnens. Verheiratet mit der sehr geduldigen Mona, zwei Söhne, die ihrem Vater längst davonrennen. Träumt vom Ironman auf Hawaii, aber erst mit 70, wenn sich die Konkurrenz auf natürlichem Wege reduziert hat.
Quelle Randomhouse
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Ich bedanke mich ganz herzlich bei Randomhouse und damit verbunden auch bei dem Autor Achim Achilles für das Leseexemplar und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Vielen Dank :-D!