[Rezension] Lea Wilde – Der Himmel über dem Himmel

Klappentext:

Nach dem Tod ihres Mannes Ronald erfährt Julia, dass dieser ein Doppelleben geführt hat. Julias Versuch, eine Erklärung für Ronalds Verrat zu finden, führt sie in eine Schwulenkneipe. Dort verliebt sie sich in Lionel und merkt zu spät, dass jeder andere besser gewesen wäre. Denn ihr eigener Mann war Lionels Gönner -und mehr als das …

Erster Satz:

Als Julia wach wurde, ging es schon auf neun Uhr zu.

Cover & Titel:

Der Cover passt zum Titel. Es hat mich im ersten Moment angesprochen. Nicht typisch für die heutige Zeit, aber es wirkt irgendwie verträumt und hat mich dazu motiviert es als nächstes zu lesen.

Meine Erwartungen

Die Erwartungen waren hoch. Meine Arbeitskollegin hat mir das Buch gegeben und hat es mir ausdrücklich empfohlen. Sie war mega begeistert und so freute ich mich auf einen emotionalen guten Roman.

Meine Meinung zum Buch

Doch dann kam die Realität. Mega enttäuscht und auf den Ausgang der letzten 60 Seiten habe ich auch gleich verzichtet. Das ganze Buch war eine Anhäufung von Chaos. Es war echt langwierig geschrieben und ich hatte schon keine Motivation weiter zu lesen. Ich hoffte natürlich das es noch besser werden würde, aber vergeblich. Eine kuriose Familie, viele Todesfälle, neue Männer, störrische Kinder in der Selbstfindung und das echt nicht gut verpackt. Leider. Es ist immer schade, bei so viel Arbeit die die Autoren in ihre Bücher stecken, solch gravierende Urteile nieder zuschreiben. Ehrlich möchte ich jedoch bleiben. Es ist einfach sehr enttäuschend gewesen. Kein wenig emotional, nicht fesselnd oder spannend. So sehr, das mir sogar das Ende egal ist. Echt Schade.

 

Zitat:

„Andy hatte Wort gehalten. Er managte und koordinierte und lief zu Höchstform auf. Er dachte an alles, Julia brauchte praktisch nur zu nicken. Manchmal nickte sie schon vorher. Spielte es noch eine Rolle, wann die Beisetzung war? Wer alles informiert und eingeladen werden sollte? Ob Ron sich zu Lebzeiten dazu geäußert hatte, ob von Blumenspenden zugunsten eines wohltätigen Zwecks abzusehen war? Dann der Text für die Anzeige, wo und wie groß sie geschaltet werden sollte, des Weiteren die Auswahl der Karten, Hochformat oder Längsformat, nicht zu vergessen der Kranz und die Bulmen, der Sarg und die Grabstäte und der Leichenschmaus.“

Fazit:

Ein Buch ohne Höhen und vielen Tiefen. Man muss es nicht lesen. Weder Emotional noch spannend. Chaosfamilie, Mauerblümchen trifft auf Realität.

Bewertung:

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Details zum Buch:

Autor:Lea Wilde

Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

Genre: Roman

Seiten: 318

Erschienen am: 10/2005

ISBN: 3-596-16397-8

Preis: 7,90 €


Und zum Schluss:
Das Buch war eine Empfehlung und Weitergabe und hängt mit keinem Rezensionsauftrag zusammen.