[Rezension Jule] Beate Boecker Hochzeitstorte mit Todesfall – Florentinische Morde T.1

                                   Hochzeitstorte mit Todesfall: Kriminalroman (Florentinische Morde 1) von [Boeker, Beate]

Klappentext:

Eine halbe Stunde vor der Hochzeit ihrer Cousine Emma finden Carlina und Emma ihren Großvater tot in seiner Wohnung in der Altstadt von Florenz. Carlina merkt schnell, dass Emma nicht bereit ist, ihre Hochzeit wegen des plötzlichen Todesfalls abzusagen – ein natürlicher Tod liegt ja auch nahe. Also lässt sich Carlina überreden, ihren toten Opa in seinem Bett zu verstecken und jedem zu erzählen, dass er sich nicht gut genug fühlte, um an der Hochzeit teilzunehmen. Nicht ahnend, dass dies dramatische Folgen haben wird: Am nächsten Morgen finden die Familienangehörigen die Leiche – und rufen die Polizei. Tatsächlich stellt sich heraus, dass Carlinas Opa vergiftet wurde. Und plötzlich ist sie die Hauptverdächtige des attraktiven Commissario Garini …

Erster Satz:

Ich habe noch nie eine Braut gesehen, die so sexy aussieht.

Cover & Titel:

Der Titel hat eine hohe Aussagekraft. Ich finde ihn gelungen, wenn auch die Torte nicht so viel damit zu tun hat. Bei dem Cover bin ich zwigespalten. Einerseits zeigt es den italienischen Charme, andererseits habe ich bis auf den Schleier wenig Verbindung zur Geschichte. Aber das Buch hat den typischen Charme, der Cover, von der Autorin. Insgesamt gefällt mir die Kombination aus Cover und Titel doch recht gut. 

Meine Erwartungen

Meine Erwartung war rechts hoch. War ich ja von dem ersten Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, so begeistert. Damals las ich Lieben und Lügen lassen. Ich erwartete einen sehr spannenden Krimi mit Liebesanteil. Natürlich erhoffte ich wieder Einblick in den italienischen Charme.

Meine Meinung zum Buch

Die Geschichte ist ein sehr leichter Krimi und liest sich flüssig. Es ist einfach geschrieben. Es kommen zwar ziemlich viele Personen vor, aber die sind doch leicht auseinander zu halten und die Inhalte sind gut zu sortieren. Denn so viel Inhalt gibt es nicht. Die Hochzeit ist nur ein Einstieg und der erste Mord, der nicht gleich als solches klar ist,  recht früh. Am Ende geht es in dem Buch hauptsächlich um eine unterschwellig entstehende Liebe mit gut charakterisierten Protagonisten. Es ist ein verrückter, charmanter Haufen, wo jeder auf seine Art speziell ist. Ich vergebe aber trotzdem nur drei Punkte, weil mir einfach die Spannung eines Krimis fehlte. Die anderen Geschehnisse, die passieren werden nicht so spannende eingeleitet, sondern sind einfach da. Deshalb nur 3 Punkte. Es ist eher ein Frauenroman mit kriminellen Inhalten und sehr leichte Kost. Trotzdem oder gerade deswegen kann ich das Buch empfehlen.   

Zitat:

„“Bist du es Carlina?“ Fabbiloas Stimme kam aus der Küche. Sie klang fröhlich und schwungvoll. Mit sinkendem Herzen ging Carlina in die Küche. Anders als ihre Schwester Benedetta war Fabbiola eine hoffnungslos schlechte Köchin, aber sie versuchte das damit auszugleichen, indem sie jedes technische Küchengerät kaufte, das auf dem Markt verfügbar war.“

Fazit:

Ein leichter Krimi ohne den spannenden Kick, aber mit einer unterschwelligen Liebesgeschichte, die sich durch das ganze Buch zog. Ein leichter Roman mit tollen, verrückten und speziellen Charakteren und dem typischen Charme Italiens. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn hier keine 5 Punkte stehen. Die Autorin hat eine spezielle leichte Art ihre Inhalte an den Leser zu bringen und verkörpert Italien einfach nur klasse. 

Bewertung:

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Details zum Buch:

Autor: Beate Boeker

Verlag: Midnight by Ullstein

Genre: Krimi

Seiten: 300

Erschienen am: 6.03.17

ISBN Ebook: 978-3-95819-109-9

Preis Ebook: 3,99€


Und zum Schluss:

Vielen Dank an Beate Boeker für das Vertrauen, dass ich das Buch rezensieren durfte. Es war mir eine Ehre.