[Rezension C] Mhairi McFarlane – Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

Klappentext:

Der neue Roman der Nummer-1-Bestseller-Autorin Mhairi McFarlane.
Nach „Wir in drei Worten“, „Vielleicht mag ich dich morgen“ und „Es muss wohl an dir liegen“ begeistert die Britin ihre Leserinnen mit einem neuen romantischen, witzigen und authentischen Liebes-Roman.

Edie findet nichts schlimmer als Hochzeiten. Wenn der Bräutigam dann auch noch ihr Kollege Jack ist, der bis vor wenigen Wochen heftig mit ihr geflirtet hat, will Edie vor allem eins: flüchten. Den ersten Teil der Hochzeits-Feier von Charlotte und Jack steht Edie allerdings tapfer durch. Als sie später in den Park geht, um wenigstens einmal kurz durchzuatmen, steht Jack plötzlich vor ihr und küsst sie. Dummerweise sind sie nicht allein. Charlotte beobachtet die beiden und schon bald droht dieser kleine Moment der Schwäche, Edies ganzes Leben zu zerstören. Der darauf folgende Online-Shitstorm zwingt Edie, ihr Londoner Leben hinter sich zu lassen und Zuflucht bei ihrer Familie in Nottingham zu suchen. Dort läuft es aber auch nicht rund. Denn die Auszeit gewährt Edies Chef ihr nur, wenn sie den derzeit in Nottingham lebenden Schauspieler Elliot Owen trifft – um als Ghostwriterin seine bestseller-verdächtige Biographie zu verfassen. Dummerweise entpuppt sich Elliot nicht als charmanter Star – ganz im Gegenteil. Zurück in die Provinz, Opfer von Online-Mobbing und einem neurotischen Schauspieler ausgesetzt – so hatte Edie sich ihr Leben wirklich nicht vorgestellt!

Herz, Humor und authentische Figuren – das Erfolgsrezept von Mhairi McFarlane.

Erster Satz:

Durch das Display eines Smartphones betrachtet ist das Leben eine große Lüge.

Cover & Titel:

Obwohl mir das Cover an sich gut gefällt, sagt es kaum etwas über den Inhalt aus. Es gibt ja Cover auf denen kann man Teile der Geschichte erkennen und weiß genau, um welchen Roman es sich handelt. Bei diesem ist es etwas anders. Aufgrund der Gestaltung kann man zwar einordnen, dass es sich um einen Frauenroman handeln könnte, nicht aber erkennen, ob es ein Liebesroman ist oder ein witziger Roman in Richtung Sophie Kinsella. Auch der Titel lässt in diesem Bezug wenig Rückschlüsse zu.
Um den Inhalt des Buches zu erfahren, muss man tatsächlich erst den Klappentext lesen.
Sonst aber erinnert die Gestaltung an die Romane ihrer anderen Cover. Denn auch auf den Covern sind Wellen und runde Muster abgebildet. „Wir in drei Worten“ hat ja auch ein neues Cover bekommen, was von der Gestaltung her, diesem Roman ähnelt. Daher ist die Covergestaltung der USP von Mhairi McFarlane´s Romanen.

Meine Erwartungen:

Ich habe ja bereits zwei Romane von Mhairi McFarlane gehört, die allesamt von Britta Steffenhagen gesprochen wurden, weshalb ich ungefähr wusste, was mich erwartet. Zumindest kannte ich bereits den Schreibstil von Mhairi McFarlane und die Stimme von Britta Steffenhagen. Ich hoffte, dass es wieder ein lustiger, aber auch fesselnder Roman mit einer tieferen Botschaft sei würde.

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch hat mich mal wieder völlig überzeugt. Ich mag einfach die Art und Weise wie Mhairi McFarlane ihre Bücher schreibt. Und auch wenn ich Edie anfangs etwas seltsam fand, habe ich sie im Laufe der Geschichte richtig lieb gewonnen. Die Protagonistinnen von Mhairi McFarlane haben immer Prinzipien und Lebenseinstellungen, die mir gut gefallen. Sie appellieren an Menschlichkeit und das Gewissen.
In „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ ging es darum, hinter die Fassaden zu schauen. Es ging darum die Augen aufzumachen und Dinge zu hinterfragen. Hier passt der Spruch gut, „Die Dinge sind nicht immer so, wie sie zu sein scheinen. Daher passt auch der erste Satz super zu der Massage in dem Buch.
Mir wurde noch einmal bewusst gemacht, wie schnell man einen Menschen verurteilen kann. Klar, ist es manchmal einfacher einen Menschen zu verurteilen, als herauszufinden, was wirklich dahintersteckt. Aber es sollte doch unser Ziel sein, es häufiger zu tun oder das Verurteilen einfach zu unterlassen.

„Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ ist aber auch wieder eine Liebesgeschichte mit Tiefgang. Das Fazit lautet wohl: „Manchmal muss man den, den man liebt, ziehen lassen“. Oder auch doch nicht? Das Ende des Buches ist teilweise offen, weil die eine Antwort nicht klar herausgestellt wird.

Mir hat es wieder richtig Spaß gemacht das Hörbuch zu hören, da es fesselnd geschrieben ist und viel Dynamik mitbringt. Es befasst sich mit sehr vielen Themen, ohne das der Leser es eigentlich merkt. Erst wenn man darüber nachdenkt fällt einen auf, wie viele Themen in dem Buch angesprochen werden.
Der Hör- bzw. Lesespaß begründet sich aber auch darin, wie flüssig sich das Buch hören lässt. Ich habe mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt. Es ist teilweise sehr lustig, aber auch an manchen Stellen recht traurig.
Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Leseempfehlung

Die Sprecherin Britta Steffenhagen

Wer unseren Blog verfolgt weiß, das ich ein Fan von Britta Steffenhagen bin. Solange das Buch in meinen Genres veröffentlicht wird, höre ich alle ihre Bücher. Ich liebe es, wie sie die Charaktere zum Leben erweckt und die Geschichte realistisch erscheinen lässt. Die Stimme von ihr passt auch hervorragend zu den Charaktereigenschaften von Mhairi McFarlanes Protagonistinnen, die meist sehr bodenständig sind und wertschätzend mit anderen umgehen.
Durch sie wurde das Hören des Hörbuchs wieder zu einem ganz besonderen Hörerlebnis 🙂


Fazit:

Ein tolles Buch und eine klare Leseempfehlung. Aufhänger für dieses Hörbuch wären wahrscheinlich „Es ist nicht immer das, was es zu sein scheint“ und „Manchmal muss man den, den man am meisten liebt loslassen und ziehen lassen“.

Bewertung:

    


Details zum Buch:

Verlag: Knaur TB 
Hörbuchverlag: Argon
Genre: Romantik & Leidenschaft, Liebesroman
Laufzeit: 7 Stunden, 31 Minuten 6 CDs Multibox

Seiten: 544
Erschienen am: 03.04.2017
ISBN Hörbuch: 978-3-8398-9316-6
ISBN Taschenbuch: 978-3-426-51984-4

ISBN Ebook: 978-3-426-44053-7
Preis Hörbuch: 12,95 €
Preis Taschenbuch: 10,99 €

Preis EBook: 9,99 €

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Über die Autorin

Mhairi McFarlane wurde 1976 in Schottland geboren. Ihre geographischen Lebensdaten in Kurzform lauten Falkirk – Afrika – Milton Keynes – Nottingham und entsprechen in etwa dem Weg, den ein Designerkleidungsstück zurücklegt, bevor es in einem Laden zur Ruhe kommt. Mhairis Ruhepol ist Nottingham, wo sie mit einem Mann und einer Katze lebt. Mit ihren bislang erschienenen Romanen „Wir in drei Worten“, „Vielleicht mag ich dich morgen“ und „Es muss wohl an dir liegen“ eroberte Mhairi McFarlane nicht nur die Herzen ihrer Leserinnen im Sturm, sondern auch die vordersten Ränge der Spiegel-Bestsellerliste.

Über die Sprecherin

Britta Steffenhagen arbeitet als Moderatorin, Schauspielerin sowie Synchron- und Hörbuch-sprecherin. Mit ihrer temperamentvollen Stimme hat sie u.a. Little Bee von Chris Cleave eingelesen.