[Rezenion C] Jana Herbst – Irgendwas mit Liebe

Klappentext:

Strafverteidigerin trifft auf Ex-Cop – und aus beruflicher Abneigung wird gefühlsmäßiges Chaos. Ein unterhaltsamer romantischer Roman von Jana Herbst.

Sie weiß, was sie will…
Vor Gericht fühlt sich die taffe Strafverteidigerin Luisa Elmas so richtig wohl. Souverän und unnahbar gewinnt sie ihre Fälle. Ihre Welt gerät jedoch ins Wanken, als sie vor der Kanzlei überfallen wird. Erschüttert stellt sie fest, dass es einen Bereich in ihrem Leben gibt, den sie nicht kontrollieren kann – ihre Sicherheit. Umgehend besucht sie einen Kurs bei YouTube-Selbstverteidigungsstar Iljas Rick.

… und er weiß, wie er sie schützen kann.
Als ehemaliger Polizist kann Iljas genau eine Berufsgruppe nicht ausstehen: Strafverteidiger. Doch sein Beschützerinstinkt ist zu groß, um der starrsinnigen Anwältin nicht zu helfen. Während die beiden versuchen, die Funken zwischen ihnen zu ignorieren, nimmt die Bedrohung für Luisa immer weiter zu …
Der neue Roman der Erfolgsautorin von »Der Agent, meine Tochter & Ich« und »Highheels, Herz & Handschellen«.
»Irgendwas mit Liebe« von Jana Herbst ist ein eBook von feelings*emotional eBooks. Mehr von uns ausgewählte erotische, romantische, prickelnde, herzbeglückende eBooks findest Du auf unserer Facebook-Seite. Genieße jede Woche eine neue Geschichte – wir freuen uns auf Dich!
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Erster Satz:

Natürlich konnte man es auch so machen.

Cover & Titel:

Das Cover ist mal wieder gut gelungen. Wie auch schon bei ihren anderen Büchern, lässt die Schriftart erkennen, dass es sich um ein Buch von Jana Herbst handelt. 
Witzig finde ich die Vögel in einem so romantischen Zusammenhang zu bringen. Die Idee, die Elemente so zu kombinieren ist eigentlich wirklich genial, denn durch das Herz kommt man zu einem Ergebnis, bei denen die Vögel nicht ganz unschuldig sind. Auch die pinke Schrift finde ich schön – feelings halt :-).

Meine Erwartungen:

Da ich bereits zwei Bücher vom Jana Herbst gelesen habe (mir ist aufgefallen, dass die Rezension vom ersten sogar nicht fehlt :-O), wusste ich, was mich erwarten wird. Ich mag ihren Humor und auch ihren Schreibstil sehr und freute mich wirklich auf das neue Buch. Ich hoffte, dass es wieder eine Mischung aus Witz, Romantik und Spannung haben würde, was auch die ersten beiden Bücher so besonders machte.

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch „Irgendwas mit Liebe“ hat genau meinen Geschmack getroffen. Es fing super spannend an, wechselte dann zwischen Witz und Romantik und war immer wieder gespickt mit Spannung. Auch das Ende war wirklich sehr gelungen. Mir blieb nur eine Frage die nicht konkret beantwortet wurde, obwohl diese für das Ende nicht wirklich relevant war.
Das Schöne an dem Buch war, dass es einen Fall zu lösen gab, was ich an Krimis immer so gerne mag. Und tatsächlich bin ich selbst nicht auf die Lösung gekommen, weshalb mich die Auflösung auch wirklich erstaunt hat. Solche Bücher sollte es öfter geben. Zwischenzeitlich konnte ich das Buch wirklich nicht beiseitelegen. Ich finde es einfach interessant wie es Jana Herbst schafft diese Mischung zwischen „Krimi“, Liebesroman, Romanze und Frauenliteratur mit viel Witz hinzubekommen.

Die Geschichte selbst ist aus der Perspektive von Luisa und Iljas geschrieben. Der Leser erfährt so, was die beiden übereinander denken. Ich hätte zwischenzeitlich gerne mal an Luisa geschüttelt oder Iljas die Meinung gegeigt. Zwischenzeitlich dachte ich wirklich: „So schwer kann es doch nicht sein, einfach mal das zu sagen was man denkt“. Aber wie es immer ist, es war leider zu schwer,

Übrigens spielt das Buch in Berlin 🙂

Zitat:

 „Amelies Arbeitsweise war eins der großen Rätsel der Menschheit. Gleich hinter der Bedeutung von Stonehenge.

»Kannst du mir einen Gefallen tun? Privater Natur?«, fragte Luisa mit einem kurzen Seitenblick zu Karl, der daraufhin schulterzuckend verschwand.

»Klar, leg los.«

Ihre Finger, deren Nägel in grellem Pink lackiert waren, huschten über den Schreibtisch, ehe sie einen kleinen Block fanden. Neongrün. Ob diese Farbe für privat stand?

»Ich … also, ich bräuchte …«, begann Luisa und zog den Riemen ihrer Aktentasche unnötigerweise nach oben.

»Tampons?«, fragte Amelie fröhlich. Und laut. Sehr laut.

»Ich … Was?! Nein!«

Klar menstruierte Luisa, aber das würde sicherlich nicht in der Kanzlei thematisiert werden. Hier und vor Gericht war sie so wenig wie möglich weiblich.

»Schwangerschaftstest?«

»Psst, Amelie! Nein, ich würde gern einen Selbstverteidigungskurs belegen.«

»Ah, wegen heute Morgen, was?«

Luisa sah sie lediglich an. Diesem Kind fehlte es komplett an Achtung vor Obrigkeiten und älteren Menschen. Streng genommen vor Menschen generell. Aber sie war die Beste, und Luisa umgab sich gern mit den Besten.

»So einen für Frauen? Bei dem man sich vorher in den Armen liegt, sich liebhat und Kumbaya my Lord singt?«

Oh Gott, nein. Davon hatte Luisa in ihrem Leben mehr als genug gehabt. Für alle Zeiten genug.

»Nein«, sagte sie daher bestimmt. Und schnell. Zu schnell.

Amelie zog eine perfekt nachgemalte Augenbraue in die Höhe. Wenn Luisa sich ebenso würde schminken wollen wie Amelie, müsste sie gegen Mitternacht anfangen. Stattdessen verbrachte Luisa einen Großteil des Morgens damit, sich mit Nude- und Rosétönen so zu schminken, dass niemand sah, dass sie geschminkt war.

»Ich will einen richtigen Kurs. Ich will ernsthaft lernen, wie ich jemandem in den Arsch treten kann, wie ich ihm die Eier –. Egal. Ich will den Besten. Ich will nichts für Mädchen und noch heute Abend anfangen.« 

Fazit:

Ein toller Unterhaltsungroman aus einer Mischung zwischen „Krimi“, Liebesroman, Romanze und Frauenliteratur mit viel Witz. Ich hatte viel Spaß!


Bewertung:

Leseprobe: hier klicken


Details zum Buch:

Autor: Jana Herbst
Verlag: feelings  (Droemer Knaur Verlagsgruppe)

Genre: heitere Liebesromane, Humor & Charme

Seiten: 394
Erschienen am: 01.12.2017

ISBN:  978-3-426-21644-6
ISBN eBook: 978-3-426-44507-5
Preis Taschenbuch: 12,99 €

Preis eBook: 4,99 €

Über die Autorin:

Jana Herbst ist das Pseudonym von Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.

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Danksagung

Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Autorin Jana Herbst für das Leseexemplar, die tolle Leserunde und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Vielen Dank :-D!


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