[Rezension Jule] Alea Kendrick – Glanz auf ihre eigene Art

Klappentext

Eine Frau, ein Sheriff, eine Großstadt – 
schräge Vögel, lustvolle Verehrer und jede Menge Stolperfallen

Die liebenswerte, wenn auch leicht exzentrische Gina versucht stets aufs Neue, sich mit ihren eigentümlichen Gedanken im Leben zurechtzufinden. Zur Seite steht der temperamentvollen Lehrerin ihr treuer Begleiter Sheriff, der so einige impulsive Aktionen seines Frauchens über sich ergehen lassen muss. Es braucht nämlich noch ein wenig Übung, bis Gina so elegant wirkt, wie sie es sich vorstellt. Nur stolpert sie dummerweise immer wieder über ihre eigenen Füße.

Wie soll die tollpatschige Mittdreißigerin es unter diesen Umständen nur schaffen, in einer bewegten Großstadt wie New York ihren Mr Right zu finden?

Erster Satz:

„Für ihn würde ich mein letztes Hemd geben“, himmelte die Schülerin Cat aus der ersten Reihe heraus den Prahlhans an, der vor ihr steht und gerade ein Referat hält. 

Cover & Titel

Das Cover passt zu dem Eindruck, welches mir die Geschichte macht. Es ist suspekt, beim genauen hinsehen muss man schmunzeln und irgendwie auch von den Farben nicht das Modernste. Es ist mal was anderes. Der Titel ist genauso suspekt und irreal mit einem Quäntchen Sarkasmus versehen. Ob ich es jetzt gut finde oder nicht weiß ich auch nicht so genau. Es passt auf jeden Fall zu Inhalt

Meine Erwartungen

Ich erwartet eine kurios, komische Liebesgeschichte. Und mich machte neugierig, was die Stolpertante vom Cover für eine andere Art von Glanz haben sollte. 

Meine Meinung zum Buch

Die Frage ist mir bis jetzt nicht ganz geklärt. Das Buch begann für mich ziemlich verwirrend,  bei manchen Personen, weiß ich bis jetzt nicht, was die in dem Buch verloren haben und wer die eigentlich darstellten. Die ersten 60 Seiten waren für mich ein großes verwirrendes Fragezeichen. Keine Ahnung warum, manchmal kann es ja auch an einem Selbst liegen, also mir. Jedenfalls kam ich in die Geschichte nicht rein. Ich dachte schon darüber nach es weg zu lesen, dann wurde es aber besser und zum Schluss hin begann es sogar Spaß zu machen. Eine so trottelig, platschige Protagonisten mit dem Charme, Charakter und Witz ließ mich dann doch das ein oder andere Mal schmunzeln. An manchen Stellen war es mir auch ein wenig to much mit Kuriositäten, Selbstgesprächen und Fettnäpfchen. Vielleicht habe ich ja auch die Botschaft nicht verstanden .Am Ende ist sie sich treu geblieben, ganz nach dem Motto „Niemand ist perfekt“. Warum konnte das Buch nicht gleich so beginnen, dass würden hier sicherlich deutlich mehr Bücherpunkte stehen. 

Zitat: 

„Er schweigt. Gina lässt sich noch ein paar Stücke ihrer Rumkugel schmecken, bevor sie auf den Muffin zusteuert- für den sie nämlich kein Besteck braucht, das ohnehin schon völlig verklebt von all dem Zucker und Fett ist. Es wandelt sie ein plötzliches Aha-Erlebnis an. „Wissen Sie, meine Schwester sagt das immer zu mir. Sie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, vielleicht sogar bald angehende CEO in Boston, in einer Zweigstelle ihrer Firma. Bisher habe ich noch nie einen öffentlich- peinlichen Auftritt von ihr gesehen. …“

Fazit: 

Eine skurril, kuriose Geschichte mit einem genauso komplizierten Anfang und jeder Menge Witz, Charme und Sarkasmus. Süßes nicht zu vergessen.

Bewertung:

Leseprobe

Details zum Buch:

  • Autor: Alea Kendrick 
  • Verlag: Independently published 
  • Genre: Frauenroman 
  • Seiten: 230
  • Erschienen am: 28.11.18
  • ASIN eBook: B07KTB6C7W
  • ISBN: 978-1790169290
  • Preis:  8,99€
  • E-Book: 0,99€

Und zum Schluss

🙂

Vielen Dank an die Autorin für die Möglichkeit das Buch rezensieren zu dürfen und für das entgegengebrachte Vertrauen